Abschlussprojekt Lernmodul 15 im Projektsemester 2017/18

Fachschule Automatisierungstechnik,

Prozess- und Produktionsautomatisierung FSA Pz/Pd 14

Bitte beachten Sie die gemeinsamen verpflichtenden Projektvorgaben (siehe auch unten)!


Lehrer-Projektteam :

Herr Müller (Guido.Mueller@bbs1-mainz.de); Herr Musielack (Markus.Musielack@bbs1-mainz.de); Herr Decker (Reiner.Decker@bbs1-mainz.de); Herr Löser (Thomas.Loeser@bbs1-mainz.de); Frau Wiedemuth (Gitte.Wiedemuth@bbs1-mainz.de); Herr Peter (Bernhard.peter@bbs1-mainz.de), Herr Wagner (Walter.wagner@bbs1-mainz.de); Herr Brandt (frank.Brandt@bbs1-Mainz.de),

Englisch: Frau Führich-Albert (uta.fuehrich-albert@bbs1-mainz.de)

 


Verbindliche Projekteinteilung in LM15 (Stand 16.04.17).

Die Projekttitel werden von den Teams festgelegt

XPLORE- Projekte mit Link

Projekt 1: XPLORE/Smart Factory - "Flamizza 4.0"

Projekt 2: XPLORE/Recreation - "Adversarius"

Projekt 3: XPLORE/Recreation - "The Challange"

Projekt 4: XPLORE/Recreation - "RobBut"

Projekt 5: XPLORE/Smart Factory - "Craneolution"

Projekt 6: XPLORE/Urban Infrastructure - "mobile carwash"

Projekt 7: XPLORE/Recreation - "flow control"

Projekt 8: XPLORE/Urban Infrastructure - "SAS- Survival Assistent System"

 

Projektname

           Beschreibung/Lastenheft

Pz

Pd

Projektbetreuer

Projekt 1:

XPLORE/Smart Factory

"Flamizza 4.0"

Flammkuchen-und Pizzamaschine

Die bestehende Anlage "Pizza-Roboter" soll um einige Zugabestationen erweitert werden, so dass die Anlage neben den bisherigen Pizzen, nun auch zusätzlich Flammkuchen herstellen kann. Weiterhin soll die Programmierung derart erweitert werden, dass immer zwei Pizzen oder Flammkuchen gleichzeitig gebacken werden können, um die Zykluszeit zu halbieren, die Wartezeit für den Kunden zu verringern. Eine Bestellung der Produkte per Handy-App ist eine denkbare weitere Option.

Inhalte: Entwicklung von Material- und Kommunikationsfluss-Konzeptionen,

Planung, Einbindung und Verdrahtung elektrischer Automatisierungskompo-nenten, Programmierung des Gesamtablaufs nach DIN IEC 61131-3,

Industrielle Anlagenautomation in Netzwerken mit Profinet und INTERBUS (Phoenix Contact),

Programmierung und Inbetriebnahme von profinetfähigen Frequenzumrichtern (SEW),  Planung und Bau notwendiger Komponenten zur Anlagensicherung , Inbetriebnahme eines Robotersystems des Fabrikates Fanuc LR Mate 100, Planung und Einbindung der benötigten Sensortechnik zur Realisierung der Steuerungsaufgabe, Erstellen einer Visualisierung mittels Touchpanel vom Typ Phoenix Contact TP3105T, Installation und Dimensionierung von Sicherheitseinrichtungen und Inbetriebnahme von Sicherheitsmodulen

Hr. Günster,

Hr. Rudersdorf

 Hr. Dhom,

Hr. Stephan

Markus Musielack

Thomas Löser

Frank Brandt

Projekt 2:

XPLORE/Recreation

"Adversarius"-

automatisierter Tischtennis-Gegner  

In diesem Projekt soll eine Tischtennisball-Wurfmaschine geplant und konstruiert werden. Der Spieler soll über ein Tablet verschiedene Spielmodi einstellen können, die dann von der Kanone ausgeführt werden!

Ein Ballfangsystem ist zu entwickeln, bei dem die Bälle automatisch zur Kanone transportiert werden. Diese Aufgaben sollen SPSen übernehmen.

Mögliche Umsetzung:

- Autonomes, kompaktes System

- Einstellen der Ballgeschwindigkeiten

- Einstellen Spin rechts, links, oben, unten

- Einstellen von Winkeln

- Aufschläge und Abwehrschläge

- verschiedene Ballpositionen am Tablet (Visualisierung) festlegen.

- Übungen speichern.

- Realer Spielmodus, Anschlag, usw.

- Ballerkennung zum Zählen der gemachten Schläge

- Ballfang und Transport der Tischtennisbälle in Zuführbehälter und zur Ballkanone (endlos)

Didaktik:

Die Anlage soll als "Begeisterungs-projekt" für die Steuerungstechnik dienen, und speziell Berufsschüler ansprechen. Dementsprechend soll die Anlage modular und transparent aufgebaut werden!

 Hr. Roßmeisel,

Hr. Rehm

Hr. Herth,

Hr. Horn

Thomas Löser

Markus Musielack

Guido Müller

Projekt 3:

XPLORE/Recreation

"The Challange"

Es soll ein interaktives Reaktionsspiel auf Basis der bereits vorhandenen Fuß - Touchpanel entwickelt werden, indem die Spieler gegeneinander antreten, um körperliche als auch geistige Handlungen zu koordinieren und auszuführen.

Durch eine visuelle Darstellung sollen die Spieler und Zuschauer über den aktuellen Spielverlauf informiert werden. Das Spiel soll für alle Altersgruppen geeignet sein. Entsprechend sind die Aufgabenstellungen für die körperliche und geistige Handlungen zu wählen.

- Gestaltung eines Spielfeldes (überdimensionales Touchpanel)

- visuelle Darstellung des Spielverlaufs

- Einbindung der vorhandenen Lineareinheiten

 Hr. Pohl,

Hr. Keber

 Hr. Semantke

Guido Müller

Gitte Wiedemuth

Bernhard Peter

Projekt 4:

XPLORE/Recreation

"RobBut"

Service-Roboter

Der Service-Roboter findet seinen Weg durch das Gebäude direkt zu Ihrem Arbeitsplatz und bringt Ihnen Waren, Briefe, Pakete, Akten oder Getränke.

- Anhand des gespeicherten Wegeplans fährt er seine Route ab

- Er kann mit einem Rechner über eine WLAN-Verbindung angefordert werden

- Er findet sein Ziel auch über einen Umweg, wenn der direkte Weg versperrt ist

- Er ist für einen 8-Stunden-Tag gerüstet

- Er fährt zur Ladestation, wenn er frei ist oder wenn es Zeit zum Aufladen seiner Akkus ist

- Er gibt Bescheid, falls er sein Ziel mal nicht erreichen kann

Aufbau

Neben dem mechanischen Aufbau besteht er aus einer SPS zur Kontrolle der Motoren und Sensoren.

Ein Industrie-PC plant die Routen und hat den Gebäudeplan gespeichert.

Über ein Display läuft die Visualisierung; hier kann konfiguriert, diagnostiziert werden.

Schließlich lässt sich das Fahrmenü hier aufrufen und bedienen.

Hr. Trapp,

Hr. Ludwig,

Hr. Wentzel

Hr. Scheuer

Reiner Decker

Bernhard Peter

Frank Brandt

 

 

Projekt 5:

Xplore/Smart Factory

"Craneolution"

Synchronkräne

Eine sehr große Last soll an zwei Punkten waagerecht gehoben werden. Dies könnten zum Beispiel Boote, große Träger auf Baustellen oder Bauteile für Windkraftanlagen sein. Diese Herausforderung in Form eines Modells zu realisieren wird Inhalt dieses Projektes sein.

Zwei teilweise vorhandene Kräne sollen wieder in Betrieb genommen und die Steuer- und Regelungstechnik auf den neuesten Stand gebracht werden. Hierbei ist besonderes Augenmerk auf die Orientierung an den Richtlinien von Industrie 4.0 zu legen. Es besteht die Herausforderung die örtliche Flexibilität der zwei voneinander getrennten Modelle zu erhalten.

 

Hr. Völker, Hr. Unsner

 

H. Marsula

Frank Brandt

Bernhard Peter

Guido Müller

Projekt 6:

XPLORE/Urban Infrastructure

"mobile carwash"

Autowaschanlage

  • Redesign der vorhandenen Autowaschanlage

  • Überarbeitung der elektrischen und mechanischen Komponenten auf Funktionalität und Robustheit

  • Anbindung an das aktuelle Laborkonzept in C308

  • Programmierung und Visualisierung der Anlage

  • Erstellung eines Nutzungskonzeptes für den Unterricht inkl. einer Bedienungsanleitung

  • Anbindung bzw. Bedienung über Smartphone

 

Hr. Weller,

Hr. Wölflein

 

Hr. Durmaz

Gitte Wiedemuth

Walter Wagner

 

Projekt 7:

XPLORE/Recreation

"flow control"

Luftstromregelung

  • Entwicklung eines Luftstrommodells für den anschaulichen Regelungstechnikunterricht

  • Erstellen eines modularen Konzeptes unter Berücksichtigung der Reglervarianten

  • Programmierung einer benutzerfreundlichen Bedienoberfläche

  • Anbindung an das aktuelle Laborkonzept in C308

 

H. Gispert,

Hr. Schmitt

 

Walter Wagner,

Gitte Wiedemuth

Projekt 8:

XPLORE/Urban Infrastructure

"SAS- Survival Assistent System" 

Gefahrenleitsystem

Sicherheit kann heut zutage nicht groß genug geschrieben werden, daher Präsentieren wir ein System, welches die Menschen bei Brandgefahr unterstützen und ein größtmöglichen Schutz bei nichtberechtigten eindringen von Personen bieten soll.

Beschreibung: Ein Gebäude wird mit einem Gefahrenleitsystem ausstatten, welches in bestimmten Räumen direkte Anweisungen erteilt und im Brandfall der Feuerwehr eine schnellere visualisierte Evakuierungsunterstützung bieten soll. Es soll weiterhin selbstständig erkennen können, wenn eine unberechtigte Person versucht sich Zugang zum Gebäude zu verschaffen oder bei erfolgreichen Einbruch die Zugänge möglichst gering zu halten.  

Brandschutz:

Die Räume sollen über Sensoren auf CO2, Hitze und Rauch stetig überwacht werden. Auf dem Flur soll ein visuelles Leitsystem implementiert werden. In vorherbestimmten SAVEROOMs werden durch Displays weitere Situationsgerechte Anweisungen erteilt. Die SAVEROOMs sind zudem mit erweiterter Technik ausgestattet, z.B. mit Nottreppen, Überdruckventilation,... Falls kein SAVEROOM erreicht werden kann, wird ein Raum ermittelt, welcher sich am weitesten von der Gefahrenzone entfernt befindet. Dieser wird automatisch den Helfern mitgeteilt.

Einbruch: Alle Türen bekommen elektrisch verriegelbare Panikschlösser, Fenster werden mit einer Schließautomatik versehen und es kommen Kontaktsensoren, sowie Glasbruchsensoren zum Einsatz um ein ungewolltes eindringen zu erfassen.

Realisierung: Wir möchten ein Tischmodell aufbauen, in dem die Funktionen veranschaulicht werden.

Hr. Salfeld,

Hr. Hastenplug,

Hr. Blaszkewicz

 

Hr. Grote,

Hr. Feth

Markus Musielack

Thomas Löser

Reiner Decker

 

 

Kategorien und Projekte


Verbindliche Projektvorgaben! 

  • Alle vorgeschlagenen Projekte müssen so geplant werden, dass sie durchführbar sind!(Zeitaufwand, Geldmittel).
  • für eine nachhaltige Projektarbeit werden einige der diesjährigen Projekte erweitert und fortgeführt.
  • Alle angebotenen und zugelassenen Projekte werden noch dieses Schuljahr bekannt gegeben.
  • Auf einer ersten Veranstaltung werden die Projekte vorgestellt, und die Projektlisten zur Eintragung ausgelegt (Termin wird Ihnen mitgeteilt). 
  • Das Lehrerteam wird alle Vorschläge beraten, über eine Zulassung entscheiden, und die endgültige Projektverteilung festlegen!
  • Die Teamfindung und Zusammensetzung dient der Erreichung der Projektziele (gemischte Gruppen aus Pd und Pz) 
  • Danach können Sie mit ihrem Team mit den Vorplanungen beginnen (Hard- und Software, Kosten, Sponsorensuche, Arbeitsteilung, Termine usw.) Nur mit einem guten Projektmanagement ist der Erfolg der Projektarbeit gewährleistet!
  • Die Projektpraxis wird mit 5 Unterrichtsstunden am Montag unterrichtet, das entspricht 100 Praxisstunden je Projektteilnehmer. Zusätzlich sind als "Hausaufgabe" Stunden für u.a. Informationsbeschaffung, Dokumentation und Präsentationsvorbereitung einzuplanen!
  • Planung und Durchführung gehen in die Bewertung ein!
  •  Auf der kick-off-Veranstaltung am ersten Projekttag werden die Projektvorgaben nochmals erläutert, und Fragen beantwortet. 

Bitte beachten Sie:

  • Wir unterstützen ausdrücklich die Förderung und das Sponsoring unserer Projekte durch Firmen u.a.
  • Sach- und Geldspenden für ihr Projekt können über den Förderverein FVBS der BBS 1  Mainz nur durch die Projektbetreuer abgewickelt werden.
  • Fertigestellte Projekte und Sachspenden verbleiben im Besitzt der BBS 1 oder des FVBS
  • Kostenpflichtige Anschaffungen sind grundsätzlich vorher mit den Projektbetreuern abzusprechen. Nachträgliche Kostenerstattungen sind nicht möglich!
Download
FS Briefvorlage fvbs.pdf
Adobe Acrobat Dokument 84.9 KB

"Vom Projektauftrag bis zur Kundenübergabe"

 

Im Rahmen des Lernmodules 15 sind folgende Inhalte verpflichtend, und gehen in die Bewertung ein:

 

  • Erstellung eines Pflichtenheftes (siehe unten).
  • Planung und praktische Umsetzung des Projektes nach den Vorgaben des Pflichtenheftes! Jeder Projekteilnehmer setzt dazu seine spezifischen Automatisierungs-lösungen mit Aufbau, Programmierung und Inbetriebnahme um (SPS, Roboter, Antriebe, Bustechnik, MC, usw.)!

 

  • Erfüllung formaler Anforderungen (Einhaltung von Terminen etc.)
  • Repräsentativer Internetauftritt, der den Verlauf der Projektarbeit dokumentiert, mit einer zusammenfassenden Projektbeschreibung auch in englischer Sprache. 
  • Entwurf eines Projekt-Logo´s
  • Zwischenpräsentation nach den Präsentationsregeln mit Powerpoint oder Prezi, die die Ziele und Konzepte, Planung und Vorgehensweisen, den Ist- und Sollzustand des Projektes und die Arbeitsteilung klar beschreiben und begründen (ca. 10 Min pro Teilnehmer).  

 

  • Die Projektdokumentation nach den Regeln einer wissenschaftlichen Ausarbeitung auf der Grundlage des Lasten-/Plichtenheftes. 
  • Ein Fachgespräch auf der Grundlage der Dokumentation 
  •  Die Abschlusspräsentation  mit "Kundenübergabesituation"am Infotag der Fachschule 
  • Erstellung eines Abschluss-Videos, das die Bedienung und den kompletten, automatisierten Ablauf und Aufbau der Anlage zeigt (Material-und Informationsfluss, Steuerungen, Visualisierung). 

 

  • Optional: Erstellung eines Falt-Flyers zum Projekt.

  • Drehen Sie ein Video Ihrer Präsentation zur Abschlussreflexion.